Geschichte des Backens

Backen ist seit vielen Jahren die beliebteste Technik vieler Kulturen, um Snacks, Desserts und Beilagen zu Gerichten zuzubereiten. Jetzt ist es sehr bekannt als Methode zur Herstellung von Süßigkeiten und allerlei wundersamen, köstlichen Backwaren. In der alten Geschichte traten die ersten Beweise für das Backen auf, als Menschen wilde Graskörner nahmen, sie in Wasser einweichen und alles miteinander mischen und es zu einer Art Brühe-ähnlichen Paste pürieren. Dann wurde die Paste gekocht, indem sie auf einen flachen, heißen Stein gegossen wurde, was zu einer brotähnlichen Substanz führte. Später wurde diese Paste auf heißer Glut geröstet, was das Brotbacken erleichterte, da sie jetzt jederzeit hergestellt werden konnte, wenn Feuer entstand. Um 2500 v. Chr. zeigen Aufzeichnungen, dass die Ägypter bereits Brot hatten und den Prozess möglicherweise tatsächlich von den Babyloniern gelernt haben. Auch der Grieche Aristophanes um 400 v. Chr. zeichnete Informationen auf, die zeigten, dass Torten mit Mustern und Honigkuchen in der griechischen Küche existierten. Dispyrus wurde um diese Zeit auch von den Griechen geschaffen und war weit verbreitet; war ein Donut-ähnliches Brot aus Mehl und Honig, das zu einem Ring geformt war; in Wein getränkt, wurde es heiß gegessen.

Im Römischen Reich blühte das Backen weit auf. Um 300 v. Chr. wurde der Konditor zum Beruf der Römer (bekannt als Pastillarium). Dies wurde zu einem sehr angesehenen Beruf, da Gebäck als dekadent galt und die Römer Feste und Feiern liebten. Daher wurde Gebäck oft speziell für große Bankette zubereitet, und jeder Konditor, der neue Arten von leckeren Leckereien erfinden konnte, die bei keinem anderen Bankett zu sehen waren, wurde hoch geschätzt. Um 1 n. Chr. gab es allein in Rom mehr als dreihundert Konditoren, und Cato schrieb darüber, wie sie alle möglichen verschiedenen Lebensmittel kreierten und aufgrund dieser Lebensmittel blühten. Cato spricht von einer enormen Brotmenge; Dazu gehören libum (Opferkuchen aus Mehl), Plazenta (Grütze und Kresse), spira (unsere modernen Mehlbrezeln), scibilata (Torten), savaillum (süßer Kuchen) und globus apherica (Krapfen). Eine große Auswahl davon, mit vielen verschiedenen Variationen, verschiedenen Zutaten und abwechslungsreichen Mustern, wurde oft bei Banketten und Speisesälen gefunden. Die Römer nutzten zum Brotbacken einen Ofen mit eigenem Schornstein und Getreidemühlen, um Getreide zu Mehl zu mahlen.

Durch Rom wurde die Backkunst schließlich in ganz Europa bekannt und verbreitete sich schließlich in den östlichen Teilen Asiens. Bäcker backten oft zu Hause und verkauften sie dann auf der Straße – Kinder liebten ihre Waren. Tatsächlich war diese Szene so weit verbreitet, dass Rembrandt ein Werk illustrierte, das einen Konditor zeigte, der Pfannkuchen auf den Straßen Deutschlands verkaufte, und kleine Kinder um ihn herum, die schreiend nach einer Kostprobe verlangten. In London verkauften Konditoren ihre Waren in Handkarren, die sehr praktische Läden auf Rädern waren. Auf diese Weise entwickelten sie ein System der „Lieferung“ von Backwaren an die Haushalte der Menschen, wodurch die Nachfrage nach Backwaren stark anstieg. In Paris schließlich entstand das erste Open-Air-Café für Backwaren, und das Backen wurde zu einer etablierten Kunst auf der ganzen Welt.

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